Die Schokolade,
die Fabrik und das Glück

Maestrani’s Chocolarium

Ob Projekte gelingen oder nicht, entscheidet sich manchmal nicht erst mit der einen bahnbrechenden Idee oder dem spektakulären Design, sondern oft schon daran, ob man sich die richtigen Fragen stellt. Im Fall Maestrani war es sogar nur eine Frage: Wie kommt das Glück in die Schokolade?

Das Chocolarium war eine besondere Formatentwicklung, wir begleiteten sie über mehrere Jahre. Am Anfang stand eine Marke, die jedem Schweizer aus der Kindheit ein Begriff ist. Dazu ein etwas unscheinbares Fabrikgebäude im Toggenburger Land und der Wille, durch einen Um- und Neubau ein außergewöhnliches Besuchererlebnis zu schaffen.

In der Schweiz gibt es eine Menge Besucherzentren von Schokoladenherstellern. Die meisten zeigen Fabriken als Handwerksbetriebe. Kann man machen. Aber wie lässt sich eine Besucherwelt erschaffen, die das Handwerk zeigt und es mit der kindlichen Freude an einem Genussprodukt vereint? Wie können wir eine schlüssige Dramaturgie, eine Positionierung entwickeln, die Maestrani als Premiummarke zeigt, und als Pionier im Bereich Bio und Fair Trade? »Schokolade macht glücklich« hat da eine ganz besondere Bedeutung.

Wie also kommt das Glück in die Schokolade? Wenn die Zutaten stimmen, die Rezeptur besonders ist. Wenn der Arbeiter in der Kakaoplantage fair bezahlt wird, die Milch vom Biobauern kommt. So entsteht eine Brand Story mit starker, visueller Identität. Wir haben eine spielerische, spektakuläre Designlösung gefunden. Spitz, konsequent, laut. Eine moderne, nachhaltige Erzählung im Raum, die zur Glaubwürdigkeit der Marke beiträgt. Die dank gezieltem Co-Branding noch besser geworden ist: Die Musik wurde eigens komponiert und von einem Schweizer Spitzenorchester eingespielt. Ein Kochbuchverlag liefert Rezepte rund um Schokolade. Es gibt einen eigenen Kinder-Plot. Der Audioguide ist mit 3D-Sound versehen.

Und noch viel mehr. Aber das verraten wir nicht.
Das Glück in der Schokolade muss jeder für sich selbst finden.